German Market Update

German Market Update 21/09/2008

DAX Ausblick 22/09/2008: Euphorie und Panik am Markt.
Janos Renz-Hotz, Flow Trader, IG Markets.

Der Deutsche Leitindex hat in der vergangene Woche eine Achterbahn Kursbewegung gehabt. Nach den traumatischen Ereignisse am beginn der Woche, löste die Aussicht auf Staatshilfen zur Rettung des US-Finanzsystems einen regelrechten Kursfeuerwerk am deutschen Aktienmark aus.

Am Markt herrscht die Hoffnung, dass die vergangene Woche der Befreiungsschlag war. Mit der Möglichkeit auf die Bildung einer staatlichen Auffanggesellschaft für riskante Papiere und faule Kredite ist die Erwartungshaltung groß. Markteilnehmer bleiben aber vorsichtig, Aber man darf sich nichts vormachen: Die Krise ist damit noch nicht vorbei. Die groeste Volkswirtschaft der Welt taumelt am Rande einer Rezession und die Daten für Euroland deuten auf eine weitere Abschwächung hin. Vor diesem Hintergrund warten Anleger gespannt auf den Ifo-Konjunkturindex, der
am Mittwoch veröffentlicht werden soll.

Weitere Börsianer argumentiert ähnlich. Schließlich werden die Häuser der Amerikaner jetzt nicht über Nacht wieder mehr wert, ein Auffang-Netz wird lediglich eingezogen um Schlimmeres zu verhindern. Aber man gewinnt Zeit, um sich den eigentlichen Problemen zu widmen und Strukturen zu verändern. Die Aufmerksamkeit der Börsen wird sich weiterhin den Staaten richten. Besonders auf die Kongress- Anhörung von US-Notenbankchef Ben Bernanke und US-Finanzminister Henry Paulson zur Verstaatlichung der beiden Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac am kommenden Donnerstag.

Die US Regierung kann mit der „Bad-Bank“ Rettungsaktion auf historische Präzedenzfälle zurückgreifen, die so genannten Resolution Trust Corporation (RTC), die im Rahmen der „Savings and Loan“ Krise zu Beginn der 90er-Jahre Immobilien-Vermögenswerte von Hunderten von Milliarden Dollar aufkaufte. In der Subprime-Krise geht es vor allem um die Akquisition der toxischen strukturierten Finanzprodukte wie Collateralised Debt Obgligations (CDOs) und Asset Backed Securities (ABS). Bis jetzt haben Banken rund 500 Mrd USD dieser produkte abgeschrieben, Schätzungen reichen aber über die 1000-Mrd.-Dollar-Grenze hinaus.

Während die vergangenen Rettungsaktionen der US-Regierung die Märkte nur noch für kurze Zeit und zuletzt überhaupt nicht mehr beruhigen konnten, hat das Bad-Bank-Szenario das Potenzial, den Dax längerfristig und nachhaltiger zu stützen. Dabei dürfte es aber wohl bei einer Bärenmarktrally bleiben. Denn selbst wenn sich nun ein Ende der Krise für das Finanzsystem abzeichnet, ändern sich damit nichts an den fundamentalen Konjunkturdaten und an der prekäre Lage der Wirtschaft – auch fallen die Häuserpreise weiter.


Wichtige Termine:

Montag 22/09:
(US) Chicago Fed National Activity Index

Dienstag 23/09:
(EU) Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone
(EU) OFHEO Hauspreisindex Juli

Mittwoch 24/09:
(DE) Ifo-Geschäftsklimaindex
(US) US-Verkäufen bestehender Häuser
(US) Nike Quartalszahlen

Donnerstag 25/09:
(US) Neubauverkäufe August
(EU+US) Gemeinsame Veranstaltung von US-Notenbank und EZB zur Kreditkrise

Freitag 26/09:
(US) Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um keinerlei Anlageberatung handelt und dass IG Markets keine Haftung übernimmt.

German Market Update 18/08/2008

DAX Ausblick 18/08/2008: Ende der Berichtsaison und Ölpreis Unsicherheiten.
Janos Renz-Hotz, Flow Trader, IG Markets.

Der Deutsche Leitindex hat seit beginn der vergangene Woche rund 139 Punkte, also ca. 2.1% verloren. Das Tief der Woche lag Donnerstags bei 6380 Punkte, aber bis Freitag nachmittags erholte sich der DAX wieder, und beendete die Woche mit 6432 Punkte.

In der kommenden Woche wird es weniger Unternehmensnachrichten, dafür wieder mehr Spannung auf der Konjunkturseite geben. Als klarer Unsicherheitsfaktor wird sich der Ölpreis erweisen. Obwohl weiterhin Konjunktursorgen bestehen, dürfte eine weitere Sinkung des Ölpreises die Aktienmärkte helfen.

Nach Einschätzung von Aktienstrategen, wird die nächste Woche viel Spannung, aber wenig Bewegung bieten. Da die Zahl der Quartalsberichte von Firmen langsam abebbt, dürfte der düstere Konjunkturausblick in den Vordergrund rücken. Der Fokus verlagere sich dabei von den USA auf die Euro-Zone. Die sinkenden Rohstoffnotierungen und der stärker werdende Dollar haben bei den deutschen Unternehmen einen nachlassenden Margendruck zur Folge. Dies hilft die Aktienkurse der exportorientierte deutsche Firmen, denn ihre Wettbewerbsbedingungen im Dollarraum verbessern sich. Darüber hinaus ist die nun ausklingende Berichtssaison nicht so schlecht verlaufen, wie teilweise im Vorfeld erwartet worden war.

Viele Anleger rechnen nicht mit einer weiteren Verschlechterung der Konjunkturlage, aber dies sollte nicht uneingeschränkt befolgt werden. Die Inflationsrate in Deutschland habe sie sich in den letzten vier Wochen stabilisiert, im Euroraum hingegen eher dramatisch auf vier Prozent erhöht. Ob damit der Zenit überschritten ist, bleibe fraglich. Auch die Kreditkrise sei nicht ganz vorbei. Finanzwerte dürften auf möglicher abermaliger Abschreibungen weiteren Kapitalbedarf mit sich bringen. Der schon angekündigte Stellenabbau in der Investmentbanking Branche macht deutlich, dass die Cash-Quellen der vergangenen Jahre versiegen und die Eigenkapitalrendite der Branche weiterhin unter Druck sind.

Wichtige Termine:

Montag 18/08
(DE) Deutsche Bahn Halbjahresbilanz

Dienstag 19/08:
(DE) ZEW-Index
(US) Entwicklung am US-Immobilienmarkt (Baubeginne und Baugenehmigungen)
(US) Erzeugerpreise

Donnerstag 21/08:
(EU) Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und die Euro-Zone für August
(US) Philadelphia-Fed-Index

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um keinerlei Anlageberatung handelt und dass IG Markets keine Haftung übernimmt.

German Market Update 04/08/2008

DAX Ausblick 04/08/2008: Die Börsen zittern weiter, Unternehmen und Notenbanken halten die Börsen auf Trab.
Janos Renz-Hotz, Flow Trader, IG Markets.

In der kommenden Woche werden weiterhin zahlreiche DAX-Unternehmen ihre Zahlen vorlegen. Marktteilnehmer sind sich im einigen das die Zitterpartie an der Börse vorerst anhalten wird. Die letzte Woche hat der Leitindex knapp 600 Punkte, also rund 9% zugelegt. Am Freitag lag er wieder knapp unter den 6400 Zählern

Die Unsicherheit über die Aussichten für die Weltkonjunktur und die Unternehmensgewinne wird auch in der kommende Woche für größere Kursausschläge beim deutsche Leitindex sorgen. Entsprechend gespannt warten Investoren auf eventuelle Reaktionen der Notenbanken in den USA und der Euro-Zone. Die Berichtssaison und die Konjunktursorgen werden gegeneinander antreten, dies wird die Volatilität an den Börsen eher erhöhen als schwächen. Die Skeptiker am Markt zweifeln das der Rally der vergangenen Wochen die Trendwende bedeutet, und rechnen damit, dass sich der Dax in den kommenden Wochen wieder in Richtung 6000 Punkte bewegen wird. Eigene andere Teilnehmer sehen indes einen anderen Trend: Die kurzfristige Übertreibung in Richtung 6000 Punkte hätte das Abwärtspotenzial des deutschen Leitindex ausgereizt. Für die kommende Woche rechnen sie daher mit einer Fortsetzung der zuletzt gesehenen Konsolidierung im Bereich 6200 bis 6600 Punkten

Nachdem in der nicht zu ferne Vergangenheit eher kurzfristige Beteiligungen an deutschen Unternehmen eingegangen waren, treten nun längerfristig denkende Investoren in den Vordergrund. In der vergangene Woche wurde weiterhin spekuliert, ob souveräne Staatsfonds in der deutsche Industrie investieren würden. Ein wahre Überraschung könnte China sein. Beteiligungen eines chinesischen Staatsfonds in einen Dax-Unternehmen würde ein wahrer Paukenschlag sein. Einigen Siemens-Managern wird daher ein sorgenvoller Blick in Richtung China nachgesagt.

Der Rückgang des Ölpreises von knapp 150 auf unter 125 US-Dollar pro Fass hat jüngst positive Impulse geliefert. Sinkende Rohstoffpreise fuehren in vielen Industrien zu einer Verbesserung der Marge und liefern zudem einen Wachstumsimpuls. Auch In den Kapitalmärkten wird die Entwicklung des Ölpreises mit größtem Interesse verfolgt. Dabei ist zu vermerken, dass die Opec bei der Förderung nie größere Zugeständnisse gemacht hat und das Angebot damit relativ stabil verharrte. Dagegen stellt sich vielmehr die Frage, wie viel spekulatives Geld aus dem Öl fließen wird

Die Mitglieder der Notenbanken diesseits wie jenseits des Atlantiks werden sich in der kommenden Woche treffen, um über die künftige Zinspolitik zu beraten. Dabei werden die Themen bei der US- Notenbank (Federal Reserve), der Bank of England (BOE) wie der Europäischen Zentralbank (EZB) nur in Nuancen abweichen.

Priorität wird für Notenbanker die Entwicklung der fallende Rohstoffpreise, insbesondere des Ölpreises, sein. Denn mit einem abnehmenden Inflationsdruck können sie sich stärker der faulen Wirtschaftsdynamik zuwenden. Einhellig gehen Marktbeobachter davon aus, dass die Notenbanker im Gleichschritt ihre Zinsen bestätigen werden.
Wichtige Termine:

Dienstag 05/08:
(US) Führungszirkel der US-Notenbank
(DE) Adidas Quartalszahlen

Mittwoch 06/08:
(DE) Münchner Rück, Commerzbank, Henkel, Rofin-Sinar und ProSieben Quartalszahlen

Donnerstag 07/08:
(EU) Ratssitzung der EZB
(DE) Allianz, Drägerwerk, AMB Generali, Altana, Aixtron, freenet, Deutsche
Telekom Fraport, Hannover Rück, Douglas, Puma, Premiere und Demag Cranes Quartalszahlen

Freitag 08/08:
(DE) Conergy Quartalszahlen


Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um keinerlei Anlageberatung handelt und dass IG Markets und Janos Renz-Hotz keinerlei Haftung übernehemen.

German Market update 28/07/2008

Dax Ausblick 23/06/2008: Unternehmen geben den Ton an den Börsen an.

Janos Renz-Hotz, CFD Trader, IG Markets

In der kommenden Woche werden zahlreiche Dax- Unternehmen Einblick in ihre Bücher gewähren. Marktteilnehmer meinen die Zahlen könnten für Turbulenzen an den Aktienmärkten sorgen.

Der deutsche Leitindex hat über die vergangene Woche einen von Fall unter 6 000 Punkte tolerieren müssen. Ab vergangenen Mittwoch aber setzte der Dax zu einer rasanten Erholung an, die durch gut aufgenommene Zahlen von US- Großbanken ausgelöst wurden. Am ende der Woche sorgten zudem überraschend positive US-Konjunkturdaten für gute Stimmung. Am Freitag Nachmittag peilte der Dax die Linie von 6 500 Punkten an, gab schließlich aber wieder nach.

Die Bilanzsaison in Deutschland wird in der neuen Woche volle Fahrt aufnehmen. Der Dax könnte darauf mit heftigen Schwankungen reagieren. Der Aktienmarkt wird hin- und hergerissen zwischen Erleichterung, wenn sich die Erwartungen erfüllen, und Abstürzen, wie bei den Gewinnwarnungen von Daimler und Münchener Rück.

Nach der Gewinnwarnung von Daimler am Donnerstag beendete die Aktie den Handel mit einem Minus von knapp zehn Prozent. Am Freitag überraschte die Münchener Rück die Anleger mit der Aussage, das bisher kommunizierte Ergebnis nicht zu erzielen, was zu einem Kursabschlag von über zehn Prozent führte.

Die Bilanzsaison hat ihren Höhepunkt in den USA schon überschritten, ist aber nun im vollen schwung dieser seite des Atlantiks. Die Berichte der kommenden Wochen werden nun den Anlegern zeigen, wie viel an Gewinnrevisionen in den bisherigen Kursabschlägen schon enthalten sind. Nach Ansicht der Bullen Investoren sind Aktien derzeit so billig wie schon lange nicht mehr. Sollten allerdings die Unternehmen aufgrund des eingetrübten Umfelds die Gunst der Stunde nutzen und ihren Ausblick zurücknehmen, springt die Bewertung kräftig in die Höhe.

Die dunklen Wolken des Wirtschaftsabschwungs ziehen nun doch noch über den Atlantik. Am Donnerstag stürzte der ifo-Geschäftsklima-Index in Deutschland ein und die schwachen europäischen Einkaufsmanagerindizes trübten weiterhin die Sicht. Auch jenseits des „Channels“ fielen die britischen Einzelhandelsumsätze im Juni im Rekordtempo und das BIP-Wachstum in Großbritannien verzeichnete im zweiten Quartal die niedrigste Rate seit dem ersten Vierteljahr 2005. Spaniens Arbeitslosenquote stieg im zweiten Quartal und die heimischen Importpreise sind auf Jahressicht so stark gestiegen wie seit November 2000 nicht mehr,

Positive Nachrichten die die Bärenmarkt-Rally der vergangenen zwei Wochen begleiteten, haben zwar auch am Freitag die Anleger überrascht, dennoch bleibt die Macht der Belastungsfaktoren. Der nachlassenden Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone, gekoppelt mit den Schatten des US-Immobilienmarkt wirkt sich weiterhin negativ aus. Der Ölpreis, dessen Rückgang auf 125 US-Dollar von knapp 150 US-Dollar die Stimmung an den Aktienmärkten aufhellte, scheint seine Schwäche zunächst überwunden zu haben. Und dann gibt es noch die Gefahr steigender Inflation.

Die westliche Welt importiert die Inflation nun aus den Wachstumsmärkten, nachdem sich die Globalisierung lange deflationär ausgewirkt hatte. Hohe Inflationsraten wirken sich auf die Aktienmärkte ungünstig aus, da sie zu Zinserhöhungen und damit zu niedrigen Kurs-Gewinn-Verhältnissen (KGV) führen. In der Vergangenheit führten Inflationsraten ab sechs Prozent regelmäßig zu einem Verfall der KGV an den entwickelten Märkten, momentan pendelt die westliche Welt auf vier Prozentpunkte.


Wichtige Termine:

Montag 28/07:
(DE) Ifo-Index

Dienstag 29/07
(DE) SAP Quartalszahlen

Mittwoch 30/07:
(DE) Postbank, Bayer, Fresenius Medical Care, Lufthansa, EADS, MAN und Siemens Quartalszahlen

Donnerstag 31/07:
(DE) Deutsche Bank, Metro, BASF, Deutsche Post, Continental, Wacker Chemie und Deutsche Börse Quartalszahlen
(USA) Erste Schätzung für das US-BIP im zweiten Quartal.

Freitag 01/08:
(DE) Linde Quartalszahlen
(USA) US-Arbeitsmarktbericht
(USA) ISM- Index
(USA) US-Immobiliensektor daten

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um keinerlei Anlageberatung handelt und dass IG Markets und Janos Renz-Hotz keinerlei Haftung übernehemen.

German Market Update 21/07/2008



Dax Ausblick 21/07/2008: Berichtsaison bringt Schwankungen.

Janos Renz-Hotz, CFD Trader, IG Markets

Der Deutsche Leitindex hat in der vergangene Woche rund 145 Punkte, also 2.2% verdient. Das Tief der Woche lag bei 5993.3 also ca. 3.6% unter dem Anfang der Woche, damit hat der Dax am Mittwoch vorübergehend den tiefsten Stand seit zwei Jahren erreicht. Bis Freitag pendelte der deutsche Leitindex dann um die 6 360 Punkte.

Konkrete Prognosen für die kommende Woche mögen die meisten Analysten nicht geben. Dies ist Angesichts einer Flut von Unternehmensbilanzen aus den USA und Europa.

Die Erholung des Dax wurde von einem stark fallenden Ölpreis unterstützt. Vor weniger als zwei Wochen musste man noch $145 für ein Fass US-Leichtöl bezahlen, Montagmorgen nur noch $130.60. Auch andere Rohstoffe wie Zink und Nickel verzeichneten deutliche Einbrüche. Für die Konjunktur ist dies indes kein gutes Zeichen. Konjunktursensiblen Aktien dürften daher Schwierigkeiten haben. Die deutlich gesenkte Prognose des US-amerikanischen Stahlunternehmen Nucor bestätigte diese Einschätzung am Donnerstagabend.

Eine einfachere Woche am deutschen Aktienmarkt sollte nicht bereits in Euphorie verfallen, warnen Marktbeobachter. Dass der Dax die Woche mit mehr als 2.2% Zugewinn beenden konnte, sei nur eine Korrektur der vorherigen Überreaktion stimmen Marktteilnehmer mit.

Auf der anderen Seite des Atlantiks hat das Rettungspaket der US-Regierung für die halbstaatlichen Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac die Märkte gestützt. Vor allem eine Aktion der US-Börsenaufsicht SEC hat dann einen Kurssprung ausgelöst: Die Ankündigung eines Verbots für eine beliebte Art von Leerverkäufen (so genannte Naked- shorts, wo der Leihmarkt nicht vor dem Handel gesucht wird) wurde den Wall-Street-Bären der Teppich unter den Füßen weggezogen. Das Verbot gilt ab Montag und bezieht sich vor allem auf US-amerikanische, aber auch europäische Bankentitel. Folgerichtig kam es bereits vorher zu einer undifferenzierten, marktbreiten Rally aller Finanzwerte.

Die US-Bilanzsaison hat Chancen für positive Überraschungen, aber man muss von weiteren Risiken ausgehen. Die Saison ist gerade am Anfang, und es ist zu früh, um Entwarnung zu geben. Die 6 000-Punkte-Marke könnte noch einmal getestet und auch unterschritten werden. Die nächste Unterstützung liege dann bei 5 800 Zählern. Die meisten Marktbeobachter sehen kein langfristiges Abtauchen des Dax unter die 6 000er-Marke. In der kommenden Woche werden weit über 100 S&P-Unternehmen Quartalszahlen vorlegen – allein mehr als jeweils 40 am Mittwoch und Donnerstag. Die wichtigsten Unternehmen und Konjunktur - Termine haben wir für euch ausgesucht.


Wichtige Termine der Kommende Woche:

Montag 21/07:
(US) Bank of America, Apple und Texas Instruments

Dienstag 22/07:
(US) Yahoo, DuPont und UPS sowie Caterpillar

Mittwoch 23/07:
(US) Amazon, Boeing, Pfizer und der Autohersteller General Motors
(US) Beige Book der Us-Notenbank
(EU) VW, Peugeot, Fiat, Merck und Software AG

Donnerstag 24/07:
(US) 3M und Eli Lilly
(US) Absatzzahlen für bestehende und neue Einfamilienhäuser
(DE) Ifo-Geschäftsklimaindex
(EU) Daimler und Renault

Freitag 25/07:
(DE) Infineon
(US) US-Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um keinerlei Anlageberatung handelt und dass IG Markets und Janos Renz-Hotz keinerlei Haftung übernehemen.

German Market Update 14/07/2008

Dax Ausblick 14/07/2008: Starke Kursschwankungen und ein mit wichtigen Termine gefüllter Kalender

Janos Renz-Hotz, CFD Trader, IG Markets

Der deutsche Leitindex hat am Freitag das Jahrestief von 6 139 Punkten unterschritten. Geschäftszahlen aus den USA und Europa, Daten zur US-Wirtschaft und die anhaltende Unsicherheit um die Finanzkrise dürften die Kurse stark ins Schwanken und die Marktteilnehmer ins Schwitzen bringen.

Immer wieder kamen Gerüchte um Probleme bei Banken hoch, und auch Spekulationen um die Amerikanische-Hypothekenfinanzierer Freddie Mac und Fannie Mae sorgten für Unruhe. Der Markt wurde von allen Seiten unter Beschuss genommen: Neben der Finanzkrise rücken Fragen rund um die Konjunktur in den Vordergrund. Trader konnten keine unmittelbar eindeutigen Signale wahrnehmen. Techniker sehen den Dax daher sogar in Richtung 5 600 Punkte fallen.

Dem Deutschen Leitindex steht keine leichte Woche bevor. Durch eine anhaltende Orientierungslosigkeit haben sich viele institutionelle Anleger aus dem Markt verabschiedet. Die Volumen werden kleinner, und als Folge schlechter Nachrichten treffen dann hohe Verkaufsorders auf sehr geringe Gegenpositionen. Das führt zu den heftigen Kursbewegungen, die in den vergangenen Wochen häufig zu beobachten waren. Da auf der anderen Seite sehr viele Leerverkäufer auf fallende Kurse setzen, führen gute Nachrichten wiederum zu ebenso hohen Kursgewinnen durch Eindeckungen. Solange klare konjunktur Signale oder eine klare Stimmung fehlen, dürfte die beobachte Volatilität anhalten.

Ein weiterer Faktor in der anhaltende Unsicherheit ist die Berichtssaison. Normalerweise halten sich Institutionelle Händler mit Anlageentscheidungen zurück, bis die Saison zum größten teil gelaufen ist. Erst dann würden die Daten saldiert und eine Entscheidung getroffen. Rund zwei Wochen dürfte der Dax daher noch im Niemandsland pendeln. Die Zahlen von Philips, Intel, Ebay, Nokia, Google und Microsoft in der kommenden Woche seien zwar wichtig, aber nicht repräsentativ für alle europäischen Industriewerte, meinen Marktteilnehmer. Auch die Nachrichten aus diesen Unternehmen dürften daher eher für kurzfristige Trends sorgen.

Auf der Konjunkturseite stehen vorwiegend internationale Preisdaten im Blick. Verbraucherpreise von Großbritannien über Italien bis Portugal und Deutschland werden zeigen, dass sich der Markt wieder mit neuen Rekordmarken bei der Inflation anfreunden muss. Per Saldo könnten neue Zinserhöhungsängste geweckt werden und den Euro weiter über die Marke von 1,58 Euro treiben - für exportorientierte Aktien keine gute Nachricht.

Zufolgen der Unsicherheiten gegenüber der Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac wurden USA Rettungspläne für die Finanzierer laut. Per Saldo dürfte das Ergebnis auf eine Sozialisierung der Verluste hinauslaufen, also eine Verstaatlichung der Institute wie bei der britischen Northern Rock. Sobald der Markt aber begreift, dass die USA damit ihre Staatsverschuldung nahezu verdoppeln werde, dürfte der nächste Kurseinbruch bevorstehen.

Trotz der schwachen US-Konjunktur schätzten Analysten die mittelfristigen Aussichten positiv ein. Die Schwellenländer und nicht die USA haben in den letzten Jahren die entscheidenden weltwirtschaftlichen Wachstumsbeiträge generiert und zeigen sich auch im aktuellen Umfeld verhältnismäßig robust. Auch die Verschuldung innerhalb der europäischen und amerikanischen Unternehmen sei aktuell gering. Selbst bei leicht rückläufigen Gewinnen sind die Bewertungen der Aktienmärkte im historischen Vergleich attraktiv.


Wichtige Termine:

Montag 14/06:
(EU) Philips Halbjahrbericht

Dienstag 15/07
(DE) ZEW-Index
(USA) Erzeugerpreise und die Einzelhandelsumsätze, Juni
(USA) Halbjährliche Anhörung des US-Notenbankpräsidenten vor dem US-Senat
(USA) Intel und Johnson & Johnson Halbjahrberichte

Mittwoch 16/07:
(USA) Verbraucherpreise und die Industrieproduktion
(USA) Halbjährliche Anhörung des US-Notenbankpräsidenten vor dem US Repräsentantenhaus
(USA) Ebay Halbjahrbericht
(EU) Rio Tinto Halbjahrbericht

Donnerstag 17/07:
(USA) Immobiliendaten
(USA) Philly-Fed-Index
(USA) Microsoft, Google und IBM Halbjahrberichte
(EU) Nokia, Novartis Halbjahrbericht

Freitag 18/07:
(DE) Deutschen Erzeugerpreise, Juni
(USA) Citigroup Halbjahrbericht

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German Market Update 07/07/2008

Dax Ausblick 07/07/2008: Weitere Volatilität und Unsicherheiten

Janos Renz-Hotz, CFD Trader, IG Markets

Der Deutsche Leitindex hat in der vergangene Woche rund 112 Punkte, also 1.8% verloren. Das Tief der Woche lag bei 6196 also ca. 3.2% unter dem Anfang der Woche, bis Freitag pendelte der deutsche Leitindex dann um die 6 300 Punkte.

Weiterhin anfällig für Korrekturbewegungen bis in den Bereich des Märztiefs dürfte sich der Dax auch in der kommenden Woche zeigen. Eine Trendwende ist für viele Aktienstrategen nicht in Sicht, es fehlen die Gründe für eine nachhaltige und fundamental begründete Erholung des Kursbarometers der heimischen Standardwerte.

Der hohe Ölpreis, Inflationsängste und der anhaltende Ausfall der Subprimekrise sind weiter die bestimmenden Faktoren für die Aktienmärkte. Nachdem beim US-Standardindex Dow Jones und dem europäischen Stoxx50 die alten Tiefststände vom Frühjahr gefallen sind erwartet manche Marktteilnehmer offensichtlich dasselbe auch beim Dax. Mehr Optimistische Marktbeobachter hoffen unterdessen auf eine Stabilisierung; Angesichts der stark überverkauften Lage ist womöglich sogar eine recht kräftige technische Gegenreaktion durchaus möglich. Eine kurzfristige Kurserholung wird sogar für wahrscheinlich gehalten - aber unter dem Vorbehalt, dass die politischen Spannungen zwischen Israel und dem Iran nicht eskalieren und der Ölpreis nicht enorm anzieht.

Der Euro hat sich im Zuge des "Warnschusses" der Europäischen Zentralbank (EZB) vom Donnerstag etwas gegenüber dem Dollar abgeschwächt. Dennoch ist die Last der Gemeinschaftswährung für die deutschen exportorientierten Unternehmen unverändert immens hoch.

Die Anzeichen für eine konjunkturelle Abkühlung der größten Volkswirtschaft des Euroraums sind unterdessen nicht mehr zu übersehen. Die Einkaufsmanagerindizes und die Zahlen zum Auftragseingang der deutschen Industrie im Mai haben dies zum Wochenausklang noch einmal eindrucksvoll bestätigt. In dieser Tendenz habe sowohl die Inlands- als auch in noch stärkerem Maße die Auslandsnachfrage nachgegeben. Damit stellt sich momentan die Frage, in welchem Umfang sich die Abschwächung der Wirtschaftsaktivität in Deutschland auf die Gewinne der Unternehmen auswirken wird.

Die aktuelle Kursniveaus preisen eine deutlich stärkere Abkühlung der Märkte, daher ist eine positive Reaktion im Zuge der Quartalsberichterstattung vorstellbar Bis in dieser Hinsicht eine Richtung besteht, verbleibt der Dax freilich im Niemandsland und damit ausgesprochen anfällig für neue negative Nachrichten aus dem Finanzsektor oder weitere Höchststände von Öl und Euro.

Wichtige Termine der Kommende Woche:
Montag 07/07: (INT) G8 Gipfel (bis zum 9 Juli) (DE) Lufthansa Verkehrszahlen (Juni)

Dienstag 08/07: (US) Alcoa Quartalszahlen (DE) Siemens Quartalszahlen (DE) Air Berlin Verkehrszahlen (Juni)

Mittwoch 09/07: (US) Auftragseingänge

Donnerstag 10/07: (UK) Bank Of England (BoE) Leitzins (US) US-Arbeitsmarktdaten für Juni

Freitag 11/07: (US) Universität Michigan Verbrauchervertrauens für Juli (US) US-Einfuhrpreise für Juni

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um keinerlei Anlageberatung handelt und dass IG Markets und Janos Renz-Hotz keinerlei Haftung übernehemen.

German Market Commentary 30/06/2008



Dax Ausblick 30/06/2008: Die Rekordjagd auf dem Öl, der starke Euro und die Finanzkrise drohen dem Dax weiter.

Janos Renz-Hotz, CFD Trader, IG Markets

Der Kursrutsch des Leitindex in den vergangene Woche setzt den Trends des letzten Monats weiter, das Tief stand bei 6350 Punkten bis zu drei Prozent tiefer als anfangs der Woche. Der hohe Ölpreis bleibt weiterhin dominant, mit über 141 Dollar notierte er am Freitag so hoch wie nie zuvor. Einschätzungen des Opec-Präsidenten Chakib Chelil helfen dem Markt auch nicht weiter. Seiner Meinung nach könnte der Preis im Sommer auf bis zu 150 bis 170 Dollar je Fass steigen.

In vielen Aktienbranchen sieht es derzeit eher trübe aus, aber von dem steigendem Ölpreis besonders betroffen ist die Autoindustrie, die Mischung aus Ölpreis-Anstieg und schlechter Konsumlaune mach das leben der Autobranche sehr schwierig. Die am Dienstag anstehende US-Autoverkäufe im Juni dürften daher die Kurse stark in Bewegung bringen.

Eine weitere negative Überraschung kam durch Sony Ericsson am Freitag mit einer Gewinnwarnung. Damit mehren sich die Zeichen, dass eine Hilfe dem Markt durch den Konsum nicht mehr zu erwarten ist. Dies hatte bereits der schwache GfK-Konsumklimaindex vorgegeben. Die reinen Konjunktur-Frühindikatoren der Wirtschaft sehen auch relativ schlecht aus: Das Geschäftsklima der Eurozone im Juni fiel auf den tiefsten Stand seit November 2005. Zudem brachen Industrie- und Verbrauchervertrauen regelrecht ein.

In der Finanzindustrie geht die Krise mit einer regelrechten herunterstufung Hektik weiter. Verkaufsdruck bei den verschiedenen Finanzwerten trat an, nachdem Goldman Sachs die großen US-Handelshäuser heruntergestuft hatte. Citigroup, Merrill Lynch und andere haben darauf ebenfalls mit Abstufungen andere Institute reagiert oder warnten vor erneutem Abschreibungsbedarf bei der Konkurrenz.

Citigroup warnte sogar dass die bislang relativ sichere Deutsche Bank durch verschiedene Faktoren eine Kapitalerhöhung gedrängt würde. Weiterhin Überraschend war die Europäische Fortis mit einer unangekündigten Kapitalerhöhung. Solche Nachrichten erzeugten massive Vertrauensverluste, sagen Aktienstrategen.

Schwere Zeiten dürften also dem deutschen Aktienmarkt in den kommenden Wochen bevorstehen. Wirtschafts- und Unternehmensdaten gibt es kaum; und wenn, werden sie höchstens in ihrer negativen Variante wahrgenommen. Die schlechte Stimmung im Markt hängt vor allem mit der unsicheren konjunkturellen Entwicklung dies- und jenseits des Atlantiks zusammen.

Wichtige Termine:

Montag 30/06:
(DE) Juni-Verbraucherpreise in Europa

Dienstag 01/07:
(US) ISM-Einkaufsmanagerindizes
(US) US-Autoverkäufe

Mittwoch 02/07:
(US) Auftragseingänge

Donnerstag 03/07:
(DE) EZB Leitzins
(US) US-Arbeitsmarktdaten für Juni


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German Market Commentary 23/06/2008



Dax Ausblick 23/06/2008: Börsen zittern vor Gerüchte und hohe Ölpreise.

Janos Renz-Hotz, CFD Trader, IG Markets

Der deutsche Leitindex hat über die vergangene Woche über 200 Punkte verloren, knapp über 3%. Am Freitagnachmittag hat der Dax die größte negative Bewegung der Woche erfahren und ist damit zum ersten Mal seit mitte April unter die Marke von 6 600 Punkte gefallen. Der Hexensabbat, der Verfall von Futures und Optionen auf Indizes sowie Optionen auf einzelne Aktien, die die Anleger gefürchtet haben. Dann kamen neue Gerüchte aus den USA. Dort geht das Gespenst der Finanzkrise wieder um. die Stimmung wird Belastet durch Spekulationen über eine Gewinnwarnung der Investmentbank Merrill Lynch.

In der kommenden Woche sind Hoffnungen auf eine Besserung der wirtschaftlichen Lage in den Vereinigten Staaten und Europa kaum zu erwarten. Wenige Konjunkturdaten, und noch wenigere Quartalsberichte werden die Märkte auf eine Sentiment getriebenen Stimmung setzten.

Die gewohnten Unsicherheitsfaktoren bleiben vorhanden: Hohe Ölpreise, beharrliche Unsicherheiten aus der Finanzkrise, ein starker Euro und Inflationsängste werden dem deutschen Leitindex beeinflussen.


Wichtige Termine:

Dienstag 24/06:
(DE) IFO Industrie Report

Mittwoch 25/06:
(USA) Gebrauchsgüter Report
(USA) Offenmarktausschuss, der Rat der US-Notenbank.

Donnerstag 26/06:
(USA) Bruttoinlandsprodukt (BIP)

Freitag 27/06:
(USA) Private Einkommen & Verbrauch

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German Market Commentary 16/06/2008



Dax Ausblick 16/06/2008: Investoren warten auf Signale aus den Staaten

Janos Renz-Hotz, CFD Trader, IG Markets

Schlechte Makrodaten und Sentimentschwankungen gegenüber den Banken, haben mit hohen Ölpreisen und Inflationsängsten dazu beigetragen, dass der deutsche Leitindex eine schwierige Woche hatte. Der DAX hat knapp 2% abgegeben, obwohl er sich am Ende der Woche bis auf 6775 erholt hat.

In der kommenden Woche könnten Hoffnungen auf eine Besserung der wirtschaftlichen Lage in den Vereinigten Staaten die Aktienmärkte stabilisieren.

Analysten erwarten von der anstehenden Veröffentlichung zahlreicher US-Konjunkturdaten und Quartalsberichte der US-Investmentbanken Hinweise darauf, ob das zweite Quartal in der größten Wirtschaft der Welt besser gelaufen ist, als bisher erwartet.

Weiterhin ein Unsicherheitsfaktor ist das Thema Energie. Der Ölpreis wird maßgebend sein und wird nach Ansicht von Experten auch auf absehbare Zeit nicht sinken. Viele Anleger glauben, dass dies mittelfristig eine Bremse für den Aktienmarkt bleiben könnte.

Solange die Häuserpreise in den Staaten und damit der wichtigste Markt für die strukturierten Finanzprodukte, weiter fallen, wird es schwierig sein eine Stabilisierung des Bankensektors zu sehen. Die Angst vor möglichen negativen Ausrutscher ist durch die steigenden Risikoprämien in den Kreditmärkten deutlich zu spüren.

Mit großer Spannung warten die Investoren nun auf die Bekanntgabe der US-Konjunkturdaten und Quartalszahlen der US Investmentbanken in der kommenden Woche. Bei den deutschen Konjunkturdaten wird der ZEW-Index am Dienstag im Mittelpunkt stehen, sonst dürften von deutschen Unternehmen wenige Impulse für den Aktienmarkt ausgehen.

Wichtige Termine:

Montag 16/06:
(USA) Empire Manufacturing Index
(USA) Quartalszahlen Lehman Brothers

Dienstag 17/06:
(DE) ZEW-Index
(USA) US Industrie Produktion, Producer Price Index (PPI)
(USA) Quartalszahlen Goldman Sachs

Mittwoch 18/06:
(USA) Quartalszahlen Morgan Stanley

Freitag 20/06:
(USA) Philadephia Fed. Index

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um keinerlei Anlageberatung handelt und dass IG Markets und Janos Renz-Hotz keinerlei Haftung übernehemen.